Pflege beginnt nicht erst, wenn jemand im Pflegeheim einzieht oder ein ambulanter Dienst an der Tür klingelt. Dahinter stehen Dienstpläne, Tourenplanung, Gespräche mit Angehörigen, Abstimmungen mit Kostenträgern und Mitarbeitende, die jeden Tag Pflege und Betreuung leisten.
Als katholischer Träger bieten wir diese Versorgung verlässlich an. Dafür brauchen wir eine Finanzierung, die die tatsächlichen Kosten abbildet. Das geplante Pflegeneuordnungsgesetz gefährdet diese Verlässlichkeit, weil Tarifsteigerungen in der Pflegeversicherung künftig nicht mehr vollständig refinanziert werden sollen.
Faire Bezahlung und Versorgung vor Ort gehören zusammen. Beides muss tragfähig bleiben. Als kirchliche Sozialstation sichern wir die ambulante Versorgung für 1300 Patienten jährlich in über 120.000 Hausbesuchen.